Notfall März

Katze Bärbel - Tier-Notfall im März 2010 Bärbel

Problem im Frühjahr mit Unmengen von jungen Katzen

Jedes Jahr stehen wir im Frühjahr vor dem gleichen Problem: Wir müssen Unmengen von Jungkatzen aufnehmen, die von verwilderten Hauskatzen stammen. Diese Katzen kommen meistens aus der Landwirtschaft, wo bei zu großer Population halbwüchsige Katzen abwandern und nach einer neuen Bleibe suchen.

Leider haben wir immer wieder den Fall, daß eine zugelaufene Katze zwar von tierlieben Menschen gefüttert wird, was wir auch sehr begrüßen, doch da es ja nicht die eigene Katze ist, bleibt sie unkastriert. Meistens werden wir erst dann informiert, wenn aus einer verwilderten Katze zehn geworden sind, die sich weder einfangen lassen, geschweige denn weitervermittelt werden können. Und das diese Katzen, die noch nie in einem geschlossenen Raum waren, sich im Tierheim auf Dauer nicht wohlfühlen, kann wohl jeder nachvollziehen.

Die Kinder dieser "Wildkatzen" sind zudem oft krank, wobei Parasitenbefall wie Würmer, Flöhe, Zecken und Milben noch die geringsten Probleme bereiten. Nicht selten haben die Katzenbabies aber Krankheiten, die durch Viren übertragen werden (Katzenseuche, Katzenschnupfen usw.). Jungkatzen, bei denen diese Krankheiten ausgebrochen sind, haben oft ein sehr schwaches Immunsystem und immer wieder sterben die Katzen an den Folgen der Krankheit.

Da diese Krankheiten meist schon durch die Mutter an die Babies übertragen werden, wäre es logischerweise am besten, wenn soviele "Wildkatzen" wie möglich kastriert werden würden, um das schon vorhandene Katzenelend nicht noch zu vergrößern.

Deswegen unsere Bitte: Setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung, wenn Sie wissen, wo sich verwilderte unkastrierte Katzen aufhalten oder gefüttert werden. Wir werden uns dann nach Kräften bemühen, diese Katzen einzufangen und kastrieren zu lassen.

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